Heute ein Gerät im Testlabor, über das sich alle freuen dürften, die des öfteren mal größere Mengen an CDs und DVDs zu kopieren haben, nämich der Primera Disc Publisher 2. Zu einem stolzen Preis von knapp 2.000€ kann man in Besitz eines solchen Kopierwunders kommen, was meiner Meinung nach, soviel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt, völlig überzogen ist.
Im Lieferumfang enthalten ist das Gerät an sich, alle nötigen Kabel, ein Satz Patronen sowie die dazugehörige Software PT Publisher. Der Aufbau und die Inbetriebnahme sind denkbar einfach und gestalten sich nicht schwieriger als die Installation eines handelsüblichen Druckers.
Nach der Softwareinstallation erhält man dann folgende Übersicht:
Von hier aus lassen sich sämtliche erdenklichen Aufgaben durchführen, planen, beginnen. Unten rechts wird einem der Status des aktuellen Roboters (also des Disc Publishers) angezeigt: Wie viel Rohlinge jeweils in den Ablagen für fertige CDs / DVDs sind und wie viele Rohlinge noch vorhanden sind. Außerdem die Tintenfüllstände der Patronen. Auf den ersten Blick nicht zu sehen, aber durchaus im Lieferumfang enthalten ist ein Label-Designer, mit dem sich ganz einfach Cover und Labels erstellen lassen, die der Disc Publisher dann auf dafür ausgelegte Rohlinge drucken kann. Nachdem wir nun den Funktionsumfang erfasst haben, kommen wir zum Praxistest.
Nachdem man ein Original eingelegt, die gewünschte Anzahl an Kopien und den Auftrag bestätigt hat, legt der verbaute Roboter auch direkt los. Die Original-Disc wird einmalig eingelesen und der erste Rohling wird durch den Arm automatisch in den Einzug des Brenners gelegt. Nach Abschluss des Brennvorgangs hebt der Arm diesen auch wieder aus der Lade heraus und legt ihn, abhängig davon, ob der Rohling erfolgreich oder unerfolgreich beschrieben wurde, entweder in die Ablage für korrekte CDs, oder lässt sie durch eine Art “Rutsche” nach vorne aus dem Gerät fallen.
An sich funktioniert das alles auch sehr gut, allerdings gibt es einige Kritikpunkte, die ich hier im folgenden nun einmal erläutern möchte. Zunächst einmal stört es gewaltig beim Arbeiten, wenn jedes mal das Windows Pop-Up bzw “Legen sie einen Datenträger in Laufwerk F:” ein, sobald ein neuer Rohling eingelegt / ausgeworfen wird. Die Brenngeschwindigkeit ist zwar normal, allerdings sind die Übertragungswege durch den Roboter sehr langsam. Ausführliche Abtastungen vor jeder Aktion verlangsamen den Kopierprozess zusehends. Auch etwas störend ist, dass das Gerät maximal 25 Rohlinge fasst. Bei 100 CD-Aufträgen schon nervig immer nachfüllen zu müssen, allerdings immer noch besser als jede CD einzeln einlegen zu müssen.
Alles in Allem ist das Gerät durchaus eine Arbeitserleichterung, unter den genannten Aspekten allerdings eigentlich viel zu teuer.
*ANMERKUNG: Wir distanzieren uns natürlich ausdrücklich vom illegalen Kopieren von geschützten Datenträgern!*












Finde das Gerät nicht schlecht`. Aber 2000€? Lohnt sich es dann überhaupt noch die CDs selber zu machen?
Ich finde den Preis, wie gesagt, auch völlig überzogen. Allerdings stellt es bei riesigen Brennaufträgen, wie es uns nicht selten der Fall ist, schon eine riesen Erleichterung dar nicht immer jede CD einzeln wechseln zu müssen. Preisgünstige Alternativen sucht man auf dem Markt ja auch vergebens.