Die Weisheit des Tages, oder: Server schwimmen nicht

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 04-05-2010

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Wie lautet sie denn wohl, die Weisheit des Tages? Wer nun große denkerische Leistungen und brandneue Erkenntnisse erwartet, wird leider wohl etwas enttäuscht sein fürchte ich. Es handelt sich um eine ganz banale Tatsache, die wohl jedem etwas sagen dürfte, aus aktuellem Anlass aber hier noch einmal Erwähnung findet:


Wasser und Elektrizität vertragen sicht nicht!

 

Entschuldigung für die schonungslosen und harten Worte, aber das musste nochmal in aller Deutlichkeit gesagt werden. Was war passiert:

In der letzten Woche wurden die Klimaanlagen in der Firma routinemäßig überprüft. Keine große Sache sollte man meinen. Dementsprechend kurz fiel auch der Abschlussbericht der Fachkräfte aus, denn bis auf ein wenig Kühlflüssigkeit nachfüllen in einer der Anlagen war nicht viel zu tun gewesen.

Gestern Morgen dann der Super-Gau: Terminal-Server laufen nicht! Keine Reaktion mehr auf jegliche Kommunikationsversuche, also Schlüssel schnappen und ab zum Serverraum stiefeln. Beim Blick in den Serverschrank einer rennomierten Marke mit D fällt meinem Kollegen augenblicklich ein spontan angelegter Teich auf der Oberfläche des obersten Servers auf, direkt neben den Belüftungslöchern. Dieser wird munter weiter befüllt, und zwar aus der Klimaanlage, die über dem Schrank hängt und munter weiter ihre gesamte Flüssigkeit nach außen transportiert.

Der Server ist tot, keine LED-Anzeige mehr, keine Reaktion mehr, nichts, nur noch Lüfteraktivität, und das nicht zu knapp. Was bleibt zu sagen? Nach grobem Trocknen und einem Blick ins Innere ließ sich gut erkennen, dass das Mainboard des Servers die Feuchtigkeit gar nicht so lustig fand und sich an entsprechenden Stellen lieber in Rauch aufgelöst hat, statt den Dienst weiter zu verrichten. Die Netzteile haben auch einen nicht unerheblichen Teil abbekommen, sodass alles in allem noch von Glück gesprochen werden konnte, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Das Mainboard wurde heute getauscht (Ersatzteillieferung ging echt schnell) und die Farm konnte den Betrieb wieder gewohnt aufnehmen. Bis zum nächsten Zwischenfall..

Ein Tag zum Wegwerfen

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 28-04-2010

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Heute ist wieder so ein Tag, an dem man sich wünscht, man hätte morgens den verdammten Wecker einfach an die Wand geklatscht und sich geschmeidig noch einmal umgedreht, statt sich beschwerlich hochzumühen und den Weg zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Hab ich aber nicht. Großer Fehler.

Mein Auto begrüßt mich heute Morgen beim Einstecken des Schlüssels mit einer freundlichen “SERVICE!”-Aufforderung, die bei Autos der Marke wie es meins ist, meist einen immensen Schwund bunter Scheine aus dem eigenen Portemonnaie (ja, hab ich gegoogelt) bedeutet. Inspektionen sind teuer, auch wenn eigentlich im Großen und Ganzen so rein gar nichts an dem Wagen gemacht wird. Erstes Hmpf! des Tages.

Im Büro angekommen überkommt mich dann die Erinnerung, als ich am Büro meines Abteilungsleiters vorbei in Richtung meines eigenen schlure, wie der Blitz aus heiterem Himmel: “Ich bin für den Rest der Woche in einer Schulung und erst am Montag wieder hier, bis dann!”. Na klasse, also ist für den Rest der Woche mit erhöhtem Telefonatsaufkommen zu rechnen.

Endlich in meinem Büro angekommen, begrüßt mich unsere CTI-Software mit freundlichen 3 Anrufen in Abwesenheit, ungewöhnlich so weit vor Arbeitsbeginn. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die komplette Terminalserver-Farm ist in der Nacht ausgefallen und funktioniert nicht mehr. Noch vor Abschluss der morgendlichen Prüfung der Systeme machen eine Minute nach Arbeitsbeginn zahlreiche Anrufe schneller und intensiver darauf aufmerksam, als mir lieb ist. Nach gut einer Stunde und einem getauschten und zum Glück vorrätigen DIMM-Modul kann alles wieder seinen geregelten Gang gehen.

Dazu kommen noch “übliche” Probleme wie: Der uralte Proxyserver ist hoffnungslos überlastet, das Internet funktioniert nur sporadisch, neue Mitarbeiter fangen einfach schon heute an statt wie ausgemacht am 1.5. und sämtliche User die der Kategorie “Problemfälle” zugeordnet sind, scheinen sich heute zu melden, weil sie wieder einen Klick mehr machen müssen als ihnen lieb ist, und verlangen dafür natürlich baldigst eine Lösung!

Ich hoffe nach der Mittagspause offenbart sich der Tag mit äußerst schönem Wetter doch noch als angenehm und erträglich. Heute Abend wird übrigens das erste Mal mein in Eigenabau angefertigter Pokertisch offiziell bespielt. Wenigstens ein Lichtblick ;)

Sommerzeit – Praktikantenzeit

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 21-04-2010

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Es ist mal wieder so weit, man gewöhnt sich gerade an die teilweise doch sehr angenehme Wärme beständiger Sonnenstrahlen, die geregelte Arbeit der Kollegen die ihre Büros verlassen und ihrer angestammten Tätigkeit nachgehen, als sich ein unabwendbares, jedes Jahr wiederkehrendes aber nicht wünschenswertes Übel am EDV-Horizont auftut: Praktikanten!

Praktikanten sind ja grundsätzlich in einer EDV-Abteilung so nützlich wie Fußpilz in einer Gemeinschaftsdusche. Das ist keine pure Boshaftigkeit meinerseits, das ist einfach nur Fakt. Was will man mit einem betriebsfremden, nicht wirklich im Thema involvierten, schon gar nicht in die lokalen Gepflogenheiten involvierten, und meist auch eigentlich völlig desinteressierten Kerl anfangen, der einem gespannt über die Schulter schaut und der Aufgaben harrt, die da kommen mögen. Selbst wenn das Know-How vorhanden ist, bei einem maximal 4 Wochen dauernden Betriebsverhältnis wird man dieser Person sicher keine Kennwörter oder Zugänge offenbaren, ohne die ein produktives Arbeiten gar nicht möglich ist.

Seine Aufgaben beschränken sich deshalb meist, eben wegen mangeldem Know-How und der Unmöglichkeit, solche Leute in unser System einzubinden, auf banale und lustraubende Sachen wie Keller aufräumen, Festplatten ausbauen, saubermachen, Kaffee holen oder irgendwelche Papierstapel kopieren. Für beide Seiten keine wünschenswerte, eine Lose-Lose-Situation. Wir müssen uns krampfhaft Arbeit überlegen – er muss das ausbaden was uns notgedrungen so einfällt.

Praktikanten sind also grundsätzlich schonmal eher fehl am Platz in der EDV, noch besser kommt es aber, wenn man solche Praktikanten bekommt, wie wir in den meisten Fällen. Bis auf einen war das bisher nämlich schlichtweg katastrophal. Aussicht fürs zukünftige Arbeitsleben: Such dir schonmal ne Dosenbiermarke und minderbemitteltes Vormittagsfernsehprogramm aus. Ausschließlich Gymnasiasten, denen die Arroganz, Unlust und Überheblichkeit ins Gesicht geschrieben steht. Jede Aufgabe wird widerwillig und oberflächlich, wenn überhaupt erledigt. Sonstige Hauptbeschäftigungen: Den zur Verfügung gestellten Rechner mit Flashgames und Co. zuballern und den lieben langen Tag daddeln, Kollegen ungefragt auf die Nerven gehen, planlos in der Gegend herumlaufen, nervige Fragen stellen, allgemein sich unbeliebt machen.

Unser diesjähriger Sommerpraktikant ist trotz täglich neuen Anrufen bereits gefunden, und ich werde mit Sicherheit berichten, wie sich dieser Kandidat anstellt, vorausgesetzt wir finden ausreichend Aufgaben für ihn. Ich freu mich drauf…

Schwerer Kompetenzmangel

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 19-04-2010

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Angemüdet, und dank gestern eingefangenen Sonnenbrand mit glühendem Kopf, komme ich zurück ins Büro, um dort festzustellen dass sich ein mir bislang unbekanntes Notebook auf meinen Schreibtisch verirrt hat. Zum Glück befindet sich darauf ein Zettel, der mich das Gerät einem Gespräch zwischen einem Kollegen und mir zuordnen lässt, dass letzen Freitag stattgefunden hat. Dieser Zettel ist ein Dienstleistungsbericht einer externen Firma, die sich das Notebook aufgrund der großen Distanz zwischen Einsatzort und unserer EDV-Abteilung einmal angesehen hat. Mit uns abgesprochen war das allerdings auch nicht. So weit so gut.

Ich suchte dann zunächst in meinem gedanklichen Müllhaufen nach Überresten des Telefongesprächs, da ich so auf Anhieb nicht die geringste Ahnung mehr hatte was mit dem Gerät nicht stimmte und auf dem beigefügten Bericht bis auf “defektes System” auch keine brauchbare Aussage auffindbar war. Dabei half mir der in diesem Moment ins Büro schleichende Kollege Weißnix, dem das Notebook gehörte. Er beschrieb mir das Problem und verschwand dann wieder. Das Problem: Er verschwand nicht lange. Alle 20 Minuten stand er mal wieder da, um sich nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Leute gibts.

Jedenfalls kannte ich nun jedenfalls schon einmal die Sympthome des Geräts: Der Internet Explorer ließ sich nicht mehr starten, der abgesicherte Modus würde mit einem Bluescreen abstürzen und beim Starten würde das System kaum reagieren und gelegentlich Fehlermeldungen ausspucken. Nach erster Begutachtung und Bestätigung dieser Phänomene beschlich mich der Verdacht, dass ein beschädigtes System, wie die externe Firma es vermutete und auf ihrem Wisch mitteilte, weniger der Auslöser war, als ein massiver Schädlingsbefall.

Aber Moment, auf dem Zettel des Systemhauses stand doch auch ausdrücklich, dass eine Virenprüfung durchgeführt wurde. Ohne Ergebnis scheinbar.

Naja, dieser Aussage wollte ich nicht wirklich viel Glauben schenken, weshalb ich mich selbst einmal daran machte, das Notebook dahingehend zu überprüfen. Und was soll ich sagen, es war kein Schädlingsbefall, es war nahezu ein PLAGE! Von Trojanern und Viren über Password-Stealer bis hin zum Rootkit war so ziemlich die ganze Elite der Malware auf dem System vertreten. Interessant wird es jetzt noch herauszufinden, wie man so etwas trotz laufender Internet-Security Software hinbekommt. Diese Frage wird sich Kollege Weißnix wohl oder übel gefallen lassen müssen.

Für mich stellt sich dadurch aber vor Allem folgende Frage: Für was bitte, hat das Systemhaus diese Überprüfungskosten bezahlt genommen? Die Aussagen waren entweder unpräzise oder unbrauchbar. Womit haben die denn wohl die Virenprüfung durchgeführt? Ist das immer so bei externen Dienstleister? Da bin ich froh, dass wir immer noch alles selbst in die Hand nehmen, auch wenn das oft eine Menge Arbeit bedeutet. So wie heute, oder allgemein Montags, und überhaupt…

Persönliches Wertsteigerungsbedürfnis unter Kollegen

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 16-04-2010

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Ich weiß nicht ob auch andere oder jemand von euch dieses Phänomen bereits festgestellt hat, aber mir fällt es irgendwie immer wieder auf. Meist bei den gleichen Personen von denen man es schon kennt, weil diese schon fast nicht mehr ohne auskommen. Bei jeder erdenklichen Gelegenheit müssen sie es wieder zum Ausdruck bringen, was mich unweigerlich zu der Frage zwingt, ob diese über ein mangelndes Selbstwertgefühl verfügen, oder sich nicht vor einem jüngeren Kollegen die Blöße geben wollen. Aber von vorne, folgende Situation:

Ich bin gerade dabei mir eine Tasse warmer Erhohlung zu gönnen, als Kollege Latschenfuß in mein Büro gestürmt kommt. Die Tür knallt gegen die Wand wie sie es bei ihm eigentlich immer tut und ich beiße beim Aufprall fast das Porzellan aus der Tasse. Relativ schnell kommt er auch auf das zu sprechen, weshalb er den weiten Weg in die Abgründe der EDV-Abteilung auf sich genommen hat:

“Hier wegen meinem Router zu Hause nä??”

Es folgt ein Gespräch wie es in dieser Form bereits hunderte Male stattgefunden hat: Ich erkläre was benötigt wird, wie sich sein Heimnetzwerk am Besten aufbauen lassen würde und erkläre ihm noch ein paar Sachen, auf die er zu achten hätte.

Und dann kommt es!

Die Unterredung ist eigentlich beendet, die Fakten dargelegt, die Einzeheiten geklärt. Kollege Latschenfuß ist im Begriff zu gehen, als er sich, scheinbar im Kampf mit seiner Eitelkeit, nochmal umdreht und einen Schlussdialog beginnt, der immer nach dem gleichen Schema abläuft.

“Ja mit der EDV da habt ihr jungen Leute ja die Ahnung, aber ich wollt euch mal sehen, wenn ihr meine Arbeit machen müsstet, da würdet ihr genauso wie der Ochse vorm Berg stehen wie ich hier, das ist harte Arbeit.”

Dabei meint er das nichtmal böse, sondern muss das scheinbar nur zur Stärkung des eigenen Egos noch einmal loswerden.

Liege Kollegen, wir wissen dass auch ihr durchaus eure Daseinsberechtigungen hier habt und haben das auch nie angezweifelt. Das könnte uns auch nie entgehen, denn ohne eure Fehler bei der Arbeit, hätten wir keine selbige mehr. Es ist also nicht nötig uns nach einem Ratschlag oder einer Hilfe darauf hinzuweisen, dass ihr auch von etwas Ahnung habt, wovon wir möglicherweise nichts verstehen.

Also, setzen, Mund zu, weitermachen, tun wir ja schließlich auch.

Wahres Bild vom iPad Innenleben aufgetaucht!

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 08-04-2010

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Der Ipad-Hype hat ein Ende, denn nun kam heraus, was wirklich alles in dem Ipad steckt, technisch! Wie genau dieses realisiert wurde zeigt das folgende Bild:

iPad Innenleben
 

Achtung, Satire! Gefunden hier

Montags Comic – Am Dienstag

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 06-04-2010

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Mahlzeit! Es ist Dienstag und das lange Osterwochenende liegt hinter uns. Manch einem wird es sicherlich heute Morgen bei dem Gedanken an Arbeit sicherlich genau so die Laune verhagelt haben wie mir auch. Aber was solls, irgendwo muss das Geld ja herkommen. Was steht also an? Richtig, mein Pokertisch. Dazu gibt es zu sagen, dass ich ihn fast fertig gestellt habe und wenn ich heute noch Zeit finde auch Teil 3 meiner Aufbau-Doku mit euch teilen kann. Außerdem werde ich meine neuen Chips, Karten, Shuffler etc. heute bestellen und diese sicherlich auch mit in die Vorstellung einfließen lassen.

Ansonsten arbeite ich bzw. viel mehr mein Körper noch immer daran den Alkohol vom Wochenende wieder loszuwerden und nicht den Kopf auf den Tisch fallen zu lassen, was bei einigen Situationen heute beinahe schon wieder unvermeidbar gewesen wäre, aber dazu vielleicht später mehr. Hier erst Mal ein Comic, der irgendwie zum heutigen Tag passt. Warum? Seht selbst:

Time Suck
 

Büro Spielereien 2: Die Wolke

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn, Off-topic | Posted on 30-03-2010

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Zuerst einmal, für alle die, die es noch nicht wissen: Ich hab in 2,5 Stunden Osterurlaub! Wird auch Zeit, dass die mittlerweile über 60 Tage mal ein wenig abgebaut werden. Angesichts dieser Aussichten sind mir auch Telefongesprächseröffnungen a la “Ich sch*** auf diese sch*** Technik, interessiert mich auch gar nicht, das muss einfach funktionieren” herzlich egal und werden mit stiller Verachtung und einem “Ja, die Technik” abgetan. Zudem inspirierte mich die Aussicht auf Urlaub angesichts des Wetters zu einer neuen Spielerei aus der Kategorie “Bau Schwachsinn aus deinem Büro-Zeugs”, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Pusteflasche is not amused
 

Druckluftspray + Papier + Tesa, lässt sich auch auf den Kopf drehen, wodurch das CO² sichtbarer wird und der Luftstrom wie ein Blizzard wirkt. Großes Kino. In meinem Urlaub werde ich mich ernsthafteren Projekten widmen, wie meinem Pokertisch Marke Eigenbau. Alles über den Bau und dessen Verlauf erfahrt ihr hier, man darf gespannt sein.

Studie: Nerd oder nicht Nerd, das ist hier die Frage

Posted by Mark | Posted in EDV-Wahnsinn | Posted on 26-03-2010

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Der letzte Tag der Woche bricht an, der Kaffee läuft, die User sind ruhig, die Restarbeitszeit ist kurz. Zudem ist das Wetter gut, perfekte Bedingungen also um entspannt ins Wochenende zu starten und….

a) seine Zeit vorm Rechner zu verbringen
b) seine Zeit vorm Fernseher zu verbringen
c) Das gute Wetter für analoge Tätigkeiten zu nutzen (Hobbies und so)

Na, sei ehrlich, wie hast du gerade auf diese Frage geantwort? Laut einer neu veröffentlichten Studie müsste jetzt ein Großteil von euch Antwort C auserwählt haben. Denn daraus geht hervor, dass 35% der Deutschen als “digitale Außenseiter” und weitere 30% nur “Gelegenheitsnutzer” sind. Meine eigenen Erfahrungen bestätigen dies durchaus, allerdings gehe ich davon aus, dass mein Leserkreis eher auf eine Quote von mindestens 50% bei Antwort A kommt ;) .

Je jünger das Durchschnittsalter wird, desto kompetenter werden auch die Einteilungsgruppen. So erreichen die Virtuosen im Umgang mit digitalen Medien ein Durchschnittsalter von gerade mal 31 Jahren. 60% davon sollen Männer sein. Das erscheint mir, rein von Erfahrungswerten ausgehend, allerdings etwas wenig. Ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren. Wo sind sie, die Internet-affinen weiblichen Computerexperten, meldet euch zu Wort!

Außerdem würde mich interessieren, warum sich immer noch ein Großteil (immerhin 65%) nicht ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt, um den Umgang damit zu erlernen, der den Alltag auch in vielerlei Hinsicht vereinfachen und verbessern kann. Hier besteht auch Handlungsbedarf bei den fortgeschrittenen Usern! Meckert nicht immer nur über das Unvermögen eurer Mitmenschen und Mitarbeiter im Umgang mit der digitalen Welt (außer ich, ich darf das ;) ), sondern nehmt ruhig mal eure Digitalverweigerer an die Hand, und gewöhnt sie an den Umgang mit modernen Technologien.

Gerade Eltern, die sich dem entgegensetzen begehen einen kapitalen Fehler, wenn sie selber ihren Kindern nicht beratend zur Seite stehen können, und diese ungeschützt in den Weiten des Internets alleine lassen. Nur weil man selber, sei es aus Faulheit oder auch Angst etwas kaputtzumachen, den Umgang scheut. Denn der Nachwuchs wird nicht lange darum herumkommen, aus schulischen, privaten und später beruflichen Gründen den Rechner zu nutzen. Wenn in den jungen Jahren der Umgang damit sorglos und uneingeschränkt gebilligt wird, kann das möglicherweise schwerwiegende Konsequenzen für das Kind, oder für den eigenen Geldbeutel haben. Zeit also, ein Umdenken, vor allem bei Eltern zu bewirken! Ich stehe an vorderster Front und biete hiermit meine Hilfe bei Fragen rund um die digitale Welt an. Macht mit! ;)