Die Paintball-Saison beginnt!

Dieser Artikel ist den folgenden Kategorien zugeordnet: Paintball, Sport

Posted by Mark On Mai 21, 2010 5 COMMENTS

Das wurde aber auch Zeit! Das Wetter schlägt momentan, zumindest hier bei uns, so langsam aber sicher dauerhaft in wohlwollende Wärme und Sonnenschein um. Dem Sommer und den damit verbundenen sportlichen Freizeitaktivitäten scheint also nichts mehr im Wege zu stehen. Traditionell bedeutet das für mich auch, dass es bald wieder raus geht auf das Feld der Ehre, um in ehrlichen Wettstreit zu treten und Siege zu erringen: Zum Paintball ;) .

Deshalb habe ich mich nun daran gemacht, meine Ausrüstung zunächst einmal wieder auszubuddeln, um sie dann zu Überprüfen und für die Aufgaben die da kommen mögen schüssig zu machen. Im Zuge dessen gebe ich euch einfach mal einen Einblick, was so alles dazu gehört, wie das Equipment funktioniert, und für die, die sich vielleicht dafür interessieren das auch mal zu probieren, vor allem was das denn kostet.

 

Die Kleidung

Maske

Die Maske ist bei jeder Paintballpartie Pflicht! Ohne darf das Feld und der vorgestellte Bereich nicht einmal betreten werden. Selbst die Schiedsrichter auf und aum Feld sind verpflichtet sie zu tragen, zu groß ist die Verletzungsgefahr beim Spielen ohne. Meine ist ein Modell der gehobeneren Klasse, nämlich die Empire Eventz, für knapp 95 Euro.

 
Battlepack

Das Battlepack wird um die Hüfte geschnallt und beinhaltet so genannte Pots. In ihnen wird zusätzliche Paint mitgeführt, um auch während eines Spiels nachladen zu können. Das ist sehr oft nötig, da die zu Beginn eingefüllte Paint meist nicht sehr lange reicht, erst recht bei Best of 3 oder Best of 5 Spielen. Dabei zu beachten: Ein Treffer auf das Battlepack führt ebenfalls zum Ausscheiden, wird aber oft nicht sofort bemerkt, da der “Einschlag” nicht direkt am Körper stattfindet und man deshalb keinen Schmerz spürt! Das Battlepack das ich verwende, gibt es leider nicht mehr zu kaufen, es hat aber ca. 70 Euro gekostet, wofür man auch heute noch locker ein gleichwertiges Modell bekommt.

 
Jersey Trikot

Trikots und Jerseys sind zum Spielen am Anfang nicht unbedingt erforderlich, bringen aber doch gewissen Vorteile mit sich. So ist die Hose luftdurchlässig, an den wichtigen Stellen aber verstärkt, was gerade bei Slides gegenüber normalen Hosen einen großen Vorteil bietet. Mein Set von Smart Parts gibt es komplett nicht mehr, aber in neuer Version und in Einzelteilen hier: Jersey, Hose, Alternativ-Handschuhe. Zusammen ca. 145 Euro.

 

Der Markierer und was dazugehört

Druckluft

Die Druckluftflasche versorgt, wie der Name schon vermuten lässt, den Markierer mit der nötigen Druckluft zum Abfeuern der Paint. Sie wird hinten an den Markierer angeschraubt und wird meist durch handelsübliche Taucherflaschen befüllt. Die Alternative zu Druckluftsystemen sind Co2-Systeme, die optisch und preislich anders ausfallen, ansonsten aber gleich funktionieren. Meine Flasche hat ein Volumen von 0,8 Liter mit 200 bar Druck und kostet mit einem Bottlecover (Schutz vor Kälte) ca 60 Euro.

 
Hopper

Der Hopper beinhaltet die Paint und “feeded” diese in den Lauf des Markierers. Dabei gibt es 2 verschiedene Varianten: Den “Rüttelhopper”, der nicht elektronisch und somit automatisch Kugeln in den Lauf schiebt, und den “Elektrohopper”. Bei Hobbyanlagen für Freizeitspieler und auch bei Gelegenheitsspielern findet man häufig einfache Rüttelhopper, für den etwas professionelleren Gebrauch empfiehlt sich aber ein elektronischer. Mein Modell ist ein elektrischer Velocity Viewloader. Er fasst 200 Paintballs und feeded ca. 26 davon pro Sekunde. Der Preis liegt bei knapp 80 Euro.

 
Markierer komplett montiert Markierer komplett montiert mit Laufsocke

Der Markierer an sich ist eine Etek EGO, die es in dieser Variante nur noch gebraucht in Paintball-Foren zu kaufen gibt. Der aktuelle Nachfolger dieses Modells ist die Etek EGO 3, die neu mit rund 450 Euro zu Buche schlägt. Auf dem zweiten Bild sieht man den Markierer mit einer so genannten Laufsocke. Diese ist außerhalb des Spielfeldes bei montierten Markierern Pflicht!

 

Außerdem gehört noch ein Halsschutz zu meinem Repertoire, den ich allerdings bisher noch nicht finden konnte. Dieser ist zwar nicht Pflicht und wird von vielen nicht verwendet, wer aber schon einmal einen Treffer auf den Kehlkopf oder allgemein den Hals bekommen hat weiß, wie wichtig so ein Teil sein kann.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Thematik geben, zu der es im Laufe des Sommers vielleicht noch den einen oder anderen Aritkel geben wird. Solltet ihr Fragen bezüglich des Spiels, der Anschaffung, des Equipments etc. haben könnt ihr mir diese gerne stellen. Paintball ist ein immer noch viel zu unterschätzter Sport und neue Gesichter werden praktisch immer gesucht!

 

5 Responses so far.

  1. CONeal sagt:

    Ich würde sagen, dass ist ein sehr teures Hobby. Aber ausprobieren würde ich es doch schon gerne mal.

    • Mark sagt:

      Das stimmt, günstig ist das nicht gerade. Vor allem weil man immer laufende Kosten für die Paint, also die Farbe hat. Dafür macht es aber umso mehr Spaß ;)

      • CONeal sagt:

        Man kann ja zumindest zum Testen glaub ich so nen Platz mieten. Mit mehren Leuten sind das dann glaub ich um die 60 Euro oder so pro Stunde. Hab aber die Preise nicht genau im Kopf. Das Problem ist, dass es für mich ein zu weiter Weg bis zu so ner Halle / Gelände wär :(

        • Mark sagt:

          Das stimmt, nur gibt es auf solchen Plätzen wie gesagt selten professionelles Equipement, sondern meist nur einfache Tippmann Markierer mit Rüttelhoppern.

          Das ist zum Testen wie du sagst sicherlich völlig ausreichend, stellt aber keinen Vergleich zum Spielen mit “normaler Hardware” dar.

        • CONeal sagt:

          Das glaub ich wohl. Naja mal sehen, vielleicht mach ich das ja echt irgendwann.

Leave a Reply