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Projekt Pokertisch im Eigenbau – Teil 3

Dieser Artikel ist den folgenden Kategorien zugeordnet: Poker

Posted by Mark On April 6, 2010 2 COMMENTS

So, wie versprochen geht es heute also an die ersten Arbeitsschritte auf dem Weg zum (halbwegs) professionellen Pokertisch. Dazu haben wir (ja, an dieser Stelle sei mein alter Herr lobend erwähnt, der mir bei allen Arbeitsschritten unter die Arme gegriffen hat und passenderweise auch gerade Urlaub hatte) die beiden MBF-Platten zusammengelegt und die Zeichnungen, die ich mit AutoCAD angefertigt hatte darauf übertragen. Das war relativ schnell gemacht, weshalb es zum nächsten Schritt übergehen konnte, dem Sägen. Hier schieden sich die Geister bei der Auswahl einer geeigneten Sägevorrichtung. Kreissäge oder Stichsäge, wie die runden Kanten möglichst genau hinbekommen? Im Nachhinein kann ich ganz klar sagen: Die Stichsäge eignet sich für alle Arbeiten am Besten und sollte auf keinen Fall fehlen!! Das Ganze sah dann ungefähr so aus:

Zeichnungen übertragen   Pokertisch fertig gesägt
 

Dann musste die Entscheidung gefällt werden, ob wir zuerst die Innenfläche fertigmachen, oder mit dem Rahmen beginnen wollten. Wir haben uns für die Innenfläche entschieden, was im Nachhinein betrachtet nicht ganz so schlau war. Weshalb das so war, erfahrt ihr nächsten Teil. Also ging es daran die beiden Hälften der Innenfläche jeweils zu verbinden. Begonnen haben wir mit der Betzone und diese mit 2 Flachen Eisenscheiben fixiert, damit in Zukunft kein Verrutschen mehr möglich ist. Die Eisenscheiben sind nur 2mm dick und da sowohl Betzone als auch Racetrack damit ausgestattet werden nicht weiter schlimm.

Nachdem dies geschehen war ging es ans Polstern. Wie im Materialpost beschrieben, habe ich Schaumstoff wie er auch für Trittschalldämmungen verwendet wird eingekauft. Eignet sich dafür im Großen und Ganzen sehr gut. Insgesamt haben wir 2 Lagen verwendet, also 4mm. Dies kommt meiner angestrebten Volara Pokerunterlage (die hätte 0,5mm gehabt) am Nähesten. Die erste Lage haben wir direkt auf das Holz getackert, um die zweite dann darauf mit doppelseitigem Klebeband zu befestigen. Klappt super, kein Verschieben, sitzt fest, und lässt sich leicht bespannen:

 

Danach ging es an das Bespannen selber. Also den Stoff auf passende Stücke zugeschnitten und munter drauflosgezogen. Immer zunächst an einer Seite befestigt, haben wir den Stoff zu zweit stramm gezogen und einer hat mit dem Elektrotacker sein Übriges dazugetan. Auf diese Weise haben wir ein achtbares Ergebnis erzielt und lagen auch zeitlich damit im Rahmen. Nach gut einem Tag Arbeit war die Spielfläche fertig. Hier die Bilder dazu:

   
 

Und hier die fertige Spielfäche zusammen:

 

Im nächsten Teil geht es dann mit der Rail weiter. Man darf gespannt sein.

 
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2 Responses so far.

  1. thorsten sagt:

    Ja, dann warte ich mal auf eine Poker Einladung ^^ Klingt sehr nach einem Band-Poker-Abend Ende April :-P

  2. Du hast ja wirklich Handwerklich was hingezaubert… mit Händen uns so… aber ganz ohne EDV gings dann ja doch nicht ;-)

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