Nokia 6303 classic im Testlabor

Posted by Henning | Posted in Allgemein, Testlabor | Posted on 10-12-2009

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Ich habe vor etwas längerer Zeit die Gelegenheit gehabt, das Nokia 6303 classic ausgiebig zu testen und möchte euch hier eine kurze Rezension dazu schreiben. Das Handy ist als Nachfolger zum Nokia 6300 zu sehen und so kommt es auch daher: Ein stabiles Metallgehäuse, großes klares hochauflösendes Display, 3.2 Megapixel Kamera und eine flache Bauart zeichnet das Handy aus dem Hause Nokia aus.

 
Nokia 6303 classic + Zubehör

Nokia 6303 classic + Zubehör

 


Als Zubehör wird ein Ladegerät, ein Headset, ein USB Kabel zur Syncronisation mit dem PC und ein kurzes Handbuch mitgeliefert. Da das Handy mit Symbian S40 Serie als Betriebssystem ausgestattet ist, fällt als erstes die einfache Menüführung auf. Jeder der mit den letzten Modellen von Nokia (z.B. Nokia 6230i oder neuer) zu tun hatte, kommt sofort mit der Bedienung des Handys klar. Positiv ist auch die 3.2 Megapixel Kamera. Sie macht, wie ich finde, für diese Preisklasse echt gute Bilder (ein Bild welches mit dem Gerät gemacht wurde, könnt ihr am Ende des Artikel sehen). WLAN, UMTS oder sogar HSDPA sind in diesem Handy nicht zu finden, was ich aber auch nicht schlimm finde, da es fürs sufen im Internet gar nicht ausgelegt ist. Viel wichtiger sind hier dass die Grundfunktionen wie telefonieren, SMS schreiben, Kontakte verwalten, usw. funktionieren. Und das ist bei diesem Gerät sehr gut umgesetzt worden. Das zahlt sich die jahrelange Erfahrung von Nokia am Markt ganz klar aus. Auch die Akkulaufzeiten mit bis zu 2 Wochen Stand-By beeindrucken und sind auch zu erreichen, wenn alle Stromfresser wie z.B. Bluetooth, etc. deaktiviert werden. Die robuste, stabile Bauart des Handys ist ebenfalls positiv hervorzuheben. Nach einem Dauertest von einem Monat muss ich sagen, dass dieses Handy ein TOP-Allroundhandy abgibt. Ich werde es auf jeden Fall jedem weiterempfehlen, der nach einem Handy ohne Spielereien sucht. Fürs telefonieren und SMS schreiben ist dies eines der besten Handys am Markt. Eine Übersicht des technischten Funktionen findet ihr übrigens hier.

 
Ein Bild mit dem Nokia 6303 gemacht

Ein Bild mit dem Nokia 6303 gemacht

Testlabor: Logitech QuickCam Pro 9000 und Konferenzen

Posted by Mark | Posted in Hardware, Testlabor | Posted on 08-12-2009

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Achtung: Neue Kategorie! Ab heute gibt es hier nun auch verstärkt Testberichte zu allen möglichen technischen Fein- und Unfeinheiten, die so täglich über unsere Schreibtische wandern dürfen. Ich mache da heute mal den Anfang mit einer sensationellen Neuerung bei uns im Büro: Der Logitech QuickCam Pro 9000:

 
Logitech QuickCam Pro 9000

Logitech QuickCam Pro 9000

 

Angeschafft haben wir uns diese digitalen Argusaugen, um auch bei Web- und Videokonferenzen eine gute Figur machen zu können. Vor allem bei der Fernwartung soll diese neue Funktion nun verstärkt mit eingebunden werden. Passend dazu ist ja in den letzten Tagen bereits die fertige 5er Version von Teamviewer erschienen, die diese Möglichkeit von Haus aus mitbringt. Aber nun zunächst mal weiter mit der eigentlichen Kamera:

Technische Daten, Montage, Einrichtung:
Die Kamera unterstützt eine Auflösung von bis zu 8 Megapixel bei bis zu 60Hz. Preislich liegt sie mit knapp 70€ absolut im Rahmen für den Business-Bereich.
Nach der wirklich einfachen Montage am oberen Bildschirmrand installiert man schließlich die Software, bevor man das Gerät dann an den Rechner anschließt. Nach einer einmaligen Einrichtung kann es dann auch schon losgehen. Mit Hilfe der QuickCam Suite lässt sich das Bild hier schon betrachten, optimieren und verfälschen, eine Lösung zur Konferenz gibt es aber nicht. Dafür Funktionen wie Videoaufnahme, Fotoaufnahme, direkter Videoupload, Bewegungsmelder etc. Wie bereits erwähnt lag das Hauptaugenmerk aber bei der Anschaffung auf Video- und Webkonferenzen, weshalb hier Fremdsoftware zum Einsatz kommen musste:

 
QuickCam Pro 9000 am Monitor

QuickCam Pro 9000 am Monitor

QuickCam Pro befestigt

QuickCam Pro befestigt

Logitech Quick Capture

Logitech Quick Capture

 

Konferenzsoftware
Zunächst ging es ja darum, bei der Fernwartung, auch über größere Distanzen hinweg, eine Videoübertragung zu ermöglichen. Deshalb begannen wir mit dem Test von TeamViewer. Diese Suite funktionierte auch gewohnt zuverlässig, und die neuen Funktionen wurden sehr gut implementiert: Anwendungsfreigabe, Whiteboard, makellose Videoübertragung. Einziger kleiner Wehrmutstropfen: Telefon- und Videokonferenz lass sich nicht vereinen. Das heißt im Klartext: Teilnehmer die nur über Telefon die Möglichkeit haben teilzunehmen, können nicht zeitgleich an der Videokonferenz teilnehmen, hören also die Teilnehmer mit einer Webcam nicht. Dazu müssten sich eben diese Inhaber einer Webcam auch zusätzlich in die Telefonkonferenz einwählen. Etwas umständlich, schade. Ansonsten sehr empfehlenswert und auch ausgereift.

 

Im LAN gestaltet sich die Suche nach einer geeigneten Lösung schon eher schwierig. NetMeeting von Microsoft liefert unbefriedigende Ergebnisse und ermöglicht auch nur maximal 2 Personen in einem Gespräch. Auch hier machte ich mich also auf die Suche nach einer geeigneten Alternative und fand eine in der Software DaViKo. Diese lässt sich momentan noch bis zum 31.12.2009 konstenfrei und auf so vielen Rechnern wie erwünscht testen. Bis zu 5 Teilnehmer gleichzeitig können sich so miteinander verbinden und austauschen. Die Oberfläche erscheint primitiv für heutige Verhältnisse, ist aber durchaus funktional. Man findet schnell alle Einstellungen und kann bereits nach wenigen Minuten loslegen mit einer Konferenz. Auch hier werden alle gewohnten Funktionen angeboten, es fehlt allerdings eine Art Whiteboard.

 
Einstellungen DaViKo

Einstellungen DaViKo

Verbindungen DaViKo

Verbindungen DaViKo

 

Die Kamera macht dabei durchweg ein gutes Bild. Zwar sind bei manchen höheren Auflösungen die Datendurchsätze nicht mehr so prall, sodass es bei schnellen Bewegungen zu kleinen Rucklern kommen kann. Das lässt sich zwar verschmerzen, sollte sich aber meiner Meinung nach in einem Gigabit-Ethernet besser umsetzen lassen! Alles in Allem aber eine empfehlenswerte Kamera, die sowohl bei gängigen Video- als auch Fotoaufgaben eine gute Figur macht. Klare Kaufempfehlung, für alle die auf der Suche nach einer guten Kamera sind.

Testlabor: My Passport Essentials von WD

Posted by Mark | Posted in Hardware, Testlabor | Posted on 05-12-2009

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Da ich gerade eine frische Ladung externer Festplatten reinbekommen habe, nutze ich die Gelegenheit direkt, um meine Eindrücke der neu überarbeiteten WD My Passport Essentials kundzutun und, um eins schonmal vorweg zu nehmen, den damit verbundenen Frust loszuwerden. Aber eins nach dem Anderen.

 

Aufgrund akuten externen-Festplatten-Mangels machte ich mich daran eine neue Ladung Festplatten zu bestellen, was auch alles seinen gewohnten Gang ging. Ich packte das Standard-Modell in den Einkaufswagen, eben erwähnte HDD von Western Digital in der 320 GB Variante. Verwundert war ich dann allerdings als heute das Paket ankam und 3 für mich völlig fremde Artikel enthielt. Zwar unter dem gleichen Namen, aber neu überarbeitet, gibt es das alte Modell dieser Reihe nun scheinbar nicht mehr und man hat mir stattdessen direkt 3 der neuen Variante zugeschickt.

 

Die wohl grundlegenste Änderung sieht man direkt auf den ersten Blick: Das Design. Alles runder, keine Kanten, insgesamt noch flacher und kleiner. Eigentlich sehr gelungen und optisch durchaus ansprechend.

 
My Passport Essentials

My Passport Essentials

 


Das Zubehör ist auch weiterhin sehr spärlich, besteht es doch nur aus einem USB-Kabel und einer zur Platte zugehörigen Bedienungsanleitung. Beim Blick auf das USB-Kabel fällt allerdings direkt auf, dass der vorher standardmäßig verwendete Mini-B USB-Anschluss einem Micro-B Anschluss weichen musste (siehe Bild 1). So weit so gut. Ansonsten scheint alles gleich geblieben zu sein: 320GB, 2.5″, USB2.0, 5400rpm, 8MB Cache. Alles noch so wies vorher war. Zeit also, das Gerät einmal in Betrieb zu nehmen. Dies ist nun der Punkt, an dem das Elend seinen Lauf nimmt..

 
Micro-B Anschluss

Micro-B Anschluss

WD Passport Essentials

WD Passport Essentials

My Passport Karton

My Passport Karton

Schon beim Einstecken des Kabels merkt man überdeutlich, dass hier bei der Verarbeitung geschlampt wurde. Der Anschluss ist viel zu schlecht zugänglich, das Kabel passt nicht anständig hinein und wackelt, dementsprechend, erheblich. Beim Anschluss an ein Endgerät wird die Platte erst nach einigem hin- und herwackeln dann erkannt, verliert aber bei kleinster Bewegung auch gern mal wieder das Signal. An vernünftiges, normales Arbeiten ist mit diesen Dingern absolut nicht zu denken. Schade, denn Western Digital war, gerade im Business-Bereich, eigentlich immer sehr stark, hat mit diesem Modell aber einen riesigen Schritt nach hinten getan. Ich hoffe, dass hier zeitnah nachgelegt wird, denn noch einmal kaufen möchte ich diese Platten nicht.

Automatisches Kopieren : Disc Publisher im Test

Posted by Mark | Posted in Hardware, Testlabor | Posted on 02-12-2009

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Heute ein Gerät im Testlabor, über das sich alle freuen dürften, die des öfteren mal größere Mengen an CDs und DVDs zu kopieren haben, nämich der Primera Disc Publisher 2. Zu einem stolzen Preis von knapp 2.000€ kann man in Besitz eines solchen Kopierwunders kommen, was meiner Meinung nach, soviel sei an dieser Stelle schon einmal gesagt, völlig überzogen ist.

Im Lieferumfang enthalten ist das Gerät an sich, alle nötigen Kabel, ein Satz Patronen sowie die dazugehörige Software PT Publisher. Der Aufbau und die Inbetriebnahme sind denkbar einfach und gestalten sich nicht schwieriger als die Installation eines handelsüblichen Druckers.

 
Disc Publisher 2

Disc Publisher 2

 


Nach der Softwareinstallation erhält man dann folgende Übersicht:

 
PT Publisher Übersicht

PT Publisher Übersicht

 

Von hier aus lassen sich sämtliche erdenklichen Aufgaben durchführen, planen, beginnen. Unten rechts wird einem der Status des aktuellen Roboters (also des Disc Publishers) angezeigt: Wie viel Rohlinge jeweils in den Ablagen für fertige CDs / DVDs sind und wie viele Rohlinge noch vorhanden sind. Außerdem die Tintenfüllstände der Patronen. Auf den ersten Blick nicht zu sehen, aber durchaus im Lieferumfang enthalten ist ein Label-Designer, mit dem sich ganz einfach Cover und Labels erstellen lassen, die der Disc Publisher dann auf dafür ausgelegte Rohlinge drucken kann. Nachdem wir nun den Funktionsumfang erfasst haben, kommen wir zum Praxistest.

 

Nachdem man ein Original eingelegt, die gewünschte Anzahl an Kopien und den Auftrag bestätigt hat, legt der verbaute Roboter auch direkt los. Die Original-Disc wird einmalig eingelesen und der erste Rohling wird durch den Arm automatisch in den Einzug des Brenners gelegt. Nach Abschluss des Brennvorgangs hebt der Arm diesen auch wieder aus der Lade heraus und legt ihn, abhängig davon, ob der Rohling erfolgreich oder unerfolgreich beschrieben wurde, entweder in die Ablage für korrekte CDs, oder lässt sie durch eine Art “Rutsche” nach vorne aus dem Gerät fallen.

 
Disc Publisher offen

Disc Publisher offen

Disc Publisher 2

Disc Publisher 2

 

An sich funktioniert das alles auch sehr gut, allerdings gibt es einige Kritikpunkte, die ich hier im folgenden nun einmal erläutern möchte. Zunächst einmal stört es gewaltig beim Arbeiten, wenn jedes mal das Windows Pop-Up bzw “Legen sie einen Datenträger in Laufwerk F:” ein, sobald ein neuer Rohling eingelegt / ausgeworfen wird. Die Brenngeschwindigkeit ist zwar normal, allerdings sind die Übertragungswege durch den Roboter sehr langsam. Ausführliche Abtastungen vor jeder Aktion verlangsamen den Kopierprozess zusehends. Auch etwas störend ist, dass das Gerät maximal 25 Rohlinge fasst. Bei 100 CD-Aufträgen schon nervig immer nachfüllen zu müssen, allerdings immer noch besser als jede CD einzeln einlegen zu müssen.
Alles in Allem ist das Gerät durchaus eine Arbeitserleichterung, unter den genannten Aspekten allerdings eigentlich viel zu teuer.

 

*ANMERKUNG: Wir distanzieren uns natürlich ausdrücklich vom illegalen Kopieren von geschützten Datenträgern!*