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Testlabor: My Passport Essentials von WD

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Posted by Mark On Dezember 5, 2009 1 COMMENT

Da ich gerade eine frische Ladung externer Festplatten reinbekommen habe, nutze ich die Gelegenheit direkt, um meine Eindrücke der neu überarbeiteten WD My Passport Essentials kundzutun und, um eins schonmal vorweg zu nehmen, den damit verbundenen Frust loszuwerden. Aber eins nach dem Anderen.

 

Aufgrund akuten externen-Festplatten-Mangels machte ich mich daran eine neue Ladung Festplatten zu bestellen, was auch alles seinen gewohnten Gang ging. Ich packte das Standard-Modell in den Einkaufswagen, eben erwähnte HDD von Western Digital in der 320 GB Variante. Verwundert war ich dann allerdings als heute das Paket ankam und 3 für mich völlig fremde Artikel enthielt. Zwar unter dem gleichen Namen, aber neu überarbeitet, gibt es das alte Modell dieser Reihe nun scheinbar nicht mehr und man hat mir stattdessen direkt 3 der neuen Variante zugeschickt.

 

Die wohl grundlegenste Änderung sieht man direkt auf den ersten Blick: Das Design. Alles runder, keine Kanten, insgesamt noch flacher und kleiner. Eigentlich sehr gelungen und optisch durchaus ansprechend.

 
My Passport Essentials

My Passport Essentials

 


Das Zubehör ist auch weiterhin sehr spärlich, besteht es doch nur aus einem USB-Kabel und einer zur Platte zugehörigen Bedienungsanleitung. Beim Blick auf das USB-Kabel fällt allerdings direkt auf, dass der vorher standardmäßig verwendete Mini-B USB-Anschluss einem Micro-B Anschluss weichen musste (siehe Bild 1). So weit so gut. Ansonsten scheint alles gleich geblieben zu sein: 320GB, 2.5″, USB2.0, 5400rpm, 8MB Cache. Alles noch so wies vorher war. Zeit also, das Gerät einmal in Betrieb zu nehmen. Dies ist nun der Punkt, an dem das Elend seinen Lauf nimmt..

 
Micro-B Anschluss

Micro-B Anschluss

WD Passport Essentials

WD Passport Essentials

My Passport Karton

My Passport Karton

Schon beim Einstecken des Kabels merkt man überdeutlich, dass hier bei der Verarbeitung geschlampt wurde. Der Anschluss ist viel zu schlecht zugänglich, das Kabel passt nicht anständig hinein und wackelt, dementsprechend, erheblich. Beim Anschluss an ein Endgerät wird die Platte erst nach einigem hin- und herwackeln dann erkannt, verliert aber bei kleinster Bewegung auch gern mal wieder das Signal. An vernünftiges, normales Arbeiten ist mit diesen Dingern absolut nicht zu denken. Schade, denn Western Digital war, gerade im Business-Bereich, eigentlich immer sehr stark, hat mit diesem Modell aber einen riesigen Schritt nach hinten getan. Ich hoffe, dass hier zeitnah nachgelegt wird, denn noch einmal kaufen möchte ich diese Platten nicht.

 

One Response so far.

  1. Ingo sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Ich bin also nicht der einzige, der sich über den wackeligen Micro-B USB-Stecker aufregt.
    Ich war bisher mit den WD Passport-Platten sehr zufrieden. Sie waren schnell und sie benötigten im Vergleich zu alternativen Modellen nur einen USB-Port am PC.

    Jetzt habe ich eine neue WD Passport bekommen, welche mit einem Micro-B Anschluss daher kommt. Dieser ist nicht nur total wackelig, das Kabel ist auch noch so derb, dass jede Berührung des Kabels zwangsläufig auf eine Wackelbewegung des Steckers führt. Die Folge ist jedesmal Signalabriss.
    Ich hatte vorgehabt, virtuelle Images auf der externen Platte zu betreiben, doch dazu ist die WD Passport in dieser Bauform nicht zu gebrauchen.
    Schade – wegen des Steckers ist das ganze Teil nur Schrott.

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