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Web 2.0 – Ein Sicherheitsrisiko

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Posted by Mark On Oktober 26, 2009 ADD COMMENTS

Social Networks

Internet-Generation gefährdet Sicherheit der Unternehmen
Junge Mitarbeiter nutzen auch im Büro Netzwerke wie Facebook

Die wachsende Popularität von mobilen Internet- und Web-2.0-Anwendungen stellt die IT-Sicherheit in Unternehmen nach Einschätzung von Experten vor ganz neue Herausforderungen. Junge Internet-affine Mitarbeiter schleppten derzeit eine richtige “Schatten-IT” in die Unternehmen, sagte Tönnies von Donop, Geschäftsführer bei der Beratungs-Agentur Accenture, anlässlich einer neuen Studie. Der Anspruch vieler junger Leute, auch während der Arbeit nicht auf die modernen Kommunikationsmittel zu verzichten, berge hohe Sicherheitsrisiken.

So könnten unter Umständen auch geschäftsinterne Informationen ungewollt über soziale Notzwerke nach außen gelangen. Auf die Kommunikation über Instant Messaging oder soziale Netzwerke sowie die Nutzung von mobilen Internet-Geräten oder Anwendungen aus dem Netz wollten die heute 14- bis 32-Jährigen auch während der Arbeit nicht mehr verzichten. Etwa jeder zweite der 570 Befragten jungen Mitarbeiter besuche diese seiten allerdings ohne das Wissen seines Arbeitgebers. Jeder fünfte Befragte wisse nicht einmal, ob es bei seinem Arbeitgeber entsprechende Richtlinien zur Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook gibt. “Das wird ein Härtetest für die Unternehmen”, sagte Tönnies von Donop.

Die als “Millennials” bezeichnete Altersgruppe sei den neuesten Techniken und Kommunikationsmitteln gegenüber heute deutlich aufgeschlossener als die Unternehmen. “Früher gab es die neueste Technik am Arbeitsplatz. Heute laufen die meisten Firmen der Entwicklung hinterher”. Auf diese Veränderung müssten die Firmen jedoch mit neuen IT-Sicherheitsstrategien reagieren, um keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken einzugehen, sagte Tönnies von Donop. Unternehmen sollten einen “Wildwuchs” bei den Geräten vermeiden. So müssten zum Beispiel auch Smartphones beim firmeninternen Einsatz mit Sicherheits-Software bestückt werden.

via dpa Kronberg/Hamburg

 

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